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Ihr Team der STADTWERKE NEUBURG AN DER DONAU

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FAQ: Häufig gestellte Fragen

Warum habe ich im Vergleich zum Vorjahr einen Mehrverbrauch? Es hat sich nichts verändert?

Eine Veränderung Ihres Energiebedarfes kann unterschiedliche Gründe haben. Zum einen kann dies an äußeren Einflüssen aufgrund eines langen und sehr kalten Winters liegen. Auch ältere Elektrogeräte, die viel Strom verbrauchen können eine Erklärung sein. Vielleicht hat sich aber auch etwas an Ihrem Nutzungsverhalten geändert? Gerne unterstützen wir Sie bei der Suche nach Energiefressern, indem Sie ein kostenloses Messgerät ausleihen können. Sprechen Sie uns einfach an, wir helfen Ihnen gerne.

Wie melde ich mich bei einem Umzug an und ab?

Abmeldung: Lesen Sie bitte zunächst Ihre Zählerstände am Tag der Schlüsselübergabe ab und teilen Sie uns diese mit, unbedingt benötigen wir auch Ihre neue Adresse für die Endabrechnung. Die Zählerstände können Sie uns gerne telefonisch oder per E-Mail an kunde@stadtwerke-neuburg.de mitteilen.
Wichtig für die Anmeldung ist die Zählernummer der neuen Abnahmestelle und wieder der aktuelle Zählerstand am Tag der Schlüsselübergabe Ihrer neuen Wohnung.

Muss die Kündigung wegen Umzugs schriftlich erfolgen?

Nein, bei einem Umzug nehmen wir Ihre Kündigung auch telefonisch entgegen.

Wie ist die Kündigungsfrist wenn ich umziehe?

Bei Umzug beenden wir Ihren Vertrag zum Datum an dem Sie ihre Schlüssel abgegeben haben. Die normale Kündigungsfrist gilt hier nicht.

Kann ich meinen Abschlag ändern?

Sie können gerne jederzeit Ihren Abschlag über unser Kundenportal oder schriftlich ändern.

Wie kann ich meine Bankverbindung ändern?

Ihre Bankverbindung können Sie gerne über unser Kundenportal, oder über ein unterschriebenes SEPA-Mandat ändern. Falls Sie ein SEPA-Mandat benötigen können Sie sich gerne bei unserer Kundenberatung telefonisch unter 08431 509-220 oder per Mail an kunde@stadtwerke-neuburg.de melden. Wir helfen Ihnen gerne.

Können Sie erst Mitte des Monats den Abschlag einziehen?

Leider ist das nicht möglich, da der Abschlag rückwirkend für den Vormonat ist.

Was ist die CO2-Bepreisung?

Ab 01. Januar 2021 wird für das Inverkehrbringen von Kohlenstoffdioxid (CO2) eine Bepreisung von der Bundesregierung beschlossen. Ziel dabei ist es, die Erderwärmung, die unter anderem durch den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid-Emissionen vorangetrieben wird, zu verringern.
Warum wird eine CO2-Bepreisung eingeführt?
Um der globalen Erderwärmung entgegenzuwirken, hat Deutschland sein nationales Klimaschutzziel im vergangenen Jahr im Klimaschutzgesetz festgeschrieben und sich damit verpflichtet, bis 2030 den Treibhausgasausstoß um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren.
Als Maßnahme des Klimaschutzprogramms wurde im Bundeskabinett eine CO2-Bepreisung für fossile Brennstoffe (Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel) beschlossen. Ziel dieser Maßnahme ist es zu einem bewussten Umgang mit den Ressourcen anzuregen und so die Kohlenstoffdioxid-Emissionen zu verringern.

Wie kann ich mich im Kundenportal registrieren?

Sie müssen sich mit Ihrer Kundennummer und Ihrer Zählernummer registrieren.
Die Kundennummer und die Zählernummer finden Sie auf Ihrer Vertragsbestätigung die Sie bei Einzug von uns erhalten haben und auf Ihren Rechnungen.

FAQ: Fragen zur Gas- und Wärmeentlastung / Soforthilfe

Warum wird im Dezember 2022 kein Abschlag abgebucht?

Die Bundesregierung will Haushalte und Unternehmen in Deutschland durch einen Abwehrschirm gegen steigende Energiekosten schützen. Der Abwehrschirm besteht unter anderem aus einer einmaligen Soforthilfe im Dezember 2022. Weitere Maßnahmen folgen im Jahr 2023.

Muss ich selbst tätig werden, um die staatliche Entlastung zu bekommen? Nein

Als Kunde der Stadtwerke Neuburg an der Donau müssen Sie die im Dezember fällig werdenden Gas- und Fernwärme-Abschläge nicht bezahlen. Jenen Abschlag, den Sie üblicherweise im Dezember überweisen, übernimmt in diesem Jahr einmalig die Bundesregierung.

Bitte führen Sie keine Überweisung durch bzw. setzen Sie Ihren Dauerauftrag im Dezember aus. Bei Kunden mit gültigem Sepa-Lastschriftmandat werden wir den Abschlag im Dezember nicht abbuchen.

Was passiert, wenn die Zahlung trotzdem geleistet wird?

Alle eingehenden Zahlungen gehen nicht verloren, sondern werden auf dem jeweiligen Kundenkonto gebucht und mit der nächsten Rechnung berücksichtigt. Wir bitten um Verständnis, dass eine direkte Rückzahlung vom Gesetzgeber nicht vorgesehen ist.

Wie wird die Höhe der Soforthilfe berechnet?

Die Soforthilfe wird vom Gasversorger individuell pro Haushalt berechnet. Grundlage ist der im September prognostizierte Jahresverbrauch des Kunden. Die Soforthilfe basiert auf einem Zwölftel dieses Verbrauchs. Ein Zwölftel Ihres im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs wird mit dem am 1. Dezember 2022 geltenden Brutto-Arbeitspreis multipliziert. Auch ein Zwölftel des Grundpreises wird vom Staat übernommen. Die Entlastung über die Soforthilfe entspricht also eigentlich nicht dem realen Dezemberabschlag oder der Rechnung für den Monat Dezember, sondern kann etwas darüber oder darunter liegen. Trotzdem müssen Sie im Dezember keinen Abschlag zahlen. Etwaige Abweichungen, werden in Ihrer Jahresrechnung berücksichtigt. Die Berücksichtigung des für Dezember 2022 vereinbarten Preises gewährleistet, dass die teils erheblichen Preisanstiege zum Ende des Jahres 2022 zugunsten der Kundinnen und Kunden berücksichtigt werden.

Welche weiteren Maßnahmen sind geplant, um Gaskunden zu entlasten?

Die Bundesregierung hat die Gasumlage gestoppt und will nun stattdessen mit einem über Kredite finanzierten 200-Milliarden-Euro-Paket die hohen Energiekosten für die Verbraucherinnen und Verbraucher abfedern. Durch sie sollen Haushalte und Unternehmen spürbar entlastet werden.

Zahlt der Staat meinen gesamten Gasverbrauch im Dezember? Kann ich die Heizung also hochdrehen?

Nein. Die Soforthilfe umfasst ein Zwölftel der Jahresrechnung, basierend auf dem Verbrauch, der im September 2022 prognostiziert worden ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in der Jahresrechnung der Verbrauch des gesamten Jahres zusammengefasst wird, also die Sommermonate, in denen gar nicht geheizt wird ebenso wie die Wintermonate, in denen der Gasverbrauch deutlich steigt. Die Abschläge bleiben das ganze Jahr über gleich hoch, da die Jahresrechnung durch die zwölf Monate geteilt wird. Der Abschlag ist also keine Abrechnung, sondern legt die Jahresrechnung gleichmäßig auf alle Monate um. Das erleichtert die Zahlung für die Gaskundinnen und -Kunden. Die Soforthilfe entspricht einer im Voraus berechneten Abschlagszahlung. Wenn Sie im Dezember mehr Gas verbrauchen, wird dies in der Jahresabrechnung berücksichtigt und Sie müssen den Mehrverbrauch zahlen. Gleiches gilt aber auch für den Fall, dass Sie weniger Gas verbrauchen. Die Summe der Soforthilfe bleibt gleich und deckt dann einen größeren Anteil Ihrer Jahresrechnung ab.

Was kann ich als Kunde tun, um meine Energiekosten möglichst gering zu halten?

Sie als Kunde können in der aktuellen Situation – das ist auch die dringende Empfehlung der Bundesregierung – vor allem eines tun: Ihren Energie- und Erdgasverbrauch reduzieren. Damit tragen Sie zur Sicherung der Versorgung bei und können Kosten sparen. Die Stadtwerke Neuburg an der Donau helfen Ihnen dabei, Strom und Erdgas einzusparen und so Ihre Kosten im Griff zu behalten. Auf unserer Internetseite haben wir für Sie zahlreiche praxisgerechte und wirksame Energiespartipps zusammengetragen: https://stadtwerke-neuburg.de/energiespartipps

FAQ: Gas- und Strompreisbremse

Der Bundestag hat am 15.12.2022 die Gesetzentwürfe für die Strom-, Gas- und Wärmepreisbremsen beschlossen. Mit den Preisbremsen werden Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie die Wirtschaft entlastet. Hier werden Details der Preisbremsen erläutert und häufig gestellte Fragen beantwortet.

Kurz und knapp! So funktioniert die Strompreisbremse bis zu einem Jahresverbrauch von 30.000 kWh:
Für 80 % Ihrer aktuellen Jahresverbrauchsprognose zahlen Sie 40 ct/kWh (brutto).
Für jede darüber hinausgehende Kilowattstunde zahlen Sie den festgelegten Arbeitspreis Ihres Tarifs.

Kurz und knapp! So funktioniert die Gaspreisbremse für Privathaushalte sowie kleine und mittlere Unternehmen:
Für 80 % Ihres im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs zahlen Sie 12 ct/kWh (brutto).
Für jede darüber hinausgehende Kilowattstunde zahlen Sie den festgelegten Arbeitspreis Ihres Tarifs.

FAQ: Fragen zur Energiekrise

Wie steht es um den aktuellen Stand der Versorgungssicherheit mit Gas?

Obwohl bereits seit Anfang September kein russisches Gas mehr in Deutschland ankommt, gibt es derzeit keinen Engpass. Dies können die Stadtwerke Neuburg an der Donau mit Blick auf das vorgelagerte Gasnetz und die eigenen Lieferanten bestätigen.

Auch konnten die deutschen Gasspeicher bis Mitte November mit 100 Prozent gefüllt werden. Dennoch ist es nicht auszuschließen, dass es – besonders wenn der Winter sehr kalt wird – in Deutschland zu einer Gasmangellage kommt. Gassparen ist deshalb weiterhin das Gebot der Stunde.

Wie funktioniert der Notfallplan Gas?

Der “Notfallplan Gas” regelt die Gasversorgung in Deutschland in einer Krisensituation. Der letzte Eskalationsschritt wäre die Notfallstufe. Dann erhält die Bundesnetzagentur die Kompetenz als „Bundeslastverteiler“ zu entscheiden, wer weiterhin Gas bekommt und wer im Zweifelsfall nicht.

Gibt es eine festgelegte Abschaltreihenfolge?

Nein, diese legt die Bundesnetzagentur nicht vorab fest, da im Ernstfall Einzelfallentscheidungen zu treffen sind, die auf vielen Parametern basieren und im Vorfeld nicht prognostizierbar sind. Zugesagt ist aber, dabei die gesamtwirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen minimal zu halten. Absehbar ist zudem, dass in einer Mangellage zunächst große Verbraucher mit einer Anschlussleistung von mehr als 10 Megawatt ihren Verbrauch reduzieren werden müssen oder ganz abgeschaltet werden.

Kann es im Winter zu einem Blackout kommen?

Im Winter erwarten die deutschen Übertragungsnetzbetreiber eine angespannte Versorgungssituation im Strom. Das liegt an der Gasversorgung, aber auch daran, welche Kraftwerkskapazitäten in diesem Winter in Europa zur Verfügung stehen und wie sich die angespannte Lage auf den Energiemärkten in unseren Nachbarländern auswirkt. Ein Stresstest hat aber ergeben: Selbst im schlimmsten Fall ist wahrscheinlich nicht mit einem Blackout zu rechnen.

Zu sogenannten vorübergehenden Lastunterdeckungen kann es aber durchaus kommen. Es gäbe dann nicht genug Strom, um den erwarteten Verbrauch – die „Last“ – zu decken. Tritt dies ein, können die Netzbetreiber etwa Reservekapazitäten auf dem europäischen Strommarkt mobilisieren oder wenn nötig kontrollierte Lastabschaltungen vornehmen. Das würde bedeuten, dass im schlimmsten Fall regional begrenzt Verbraucherinnen und Verbraucher für kurze Zeit vom Netz getrennt werden, um einen flächendeckenden Blackout zu verhindern. Dies könnte beispielsweise im Wechsel unterschiedliche Stadtviertel treffen.