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Weiter in guten Händen – Stadtwerke Neuburg bei der Bewerbung um die Strom-, Gas- und Wassernetzkonzession erfolgreich

Die Entscheidung ist gefallen, das Strom-, Gas- und das Wassernetz verbleiben für die nächsten 20 Jahre bei den Stadtwerken Neuburg an der Donau.

Die Stadt Neuburg als Verfahrensführer hatte die Netze für Gas, Strom und Wasser im Bundesanzeiger neu ausgeschrieben. Diese Neuausschreibung ist entsprechend dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) Pflicht für die Stadt. Die Konzession für die bisher stadtwerkeeigenen Netze wäre nach 20 Jahren zum Stichtag 26.06.2026 ausgelaufen. Aus diesem Grund mussten sich die Stadtwerke Neuburg im August 2023 für die Konzession ihrer, bisher eigenen Netze, neu bewerben.

Seit Mitte Februar steht fest: Die Stadtwerke haben den Zuschlag für ihre Netze bekommen. Eine Entscheidung, die gut begründet ist, denn die Stadtwerke betreiben ihre Netze schon seit Jahrzehnten, das Stromnetz feiert im kommenden Jahr sogar sein 125-jähriges Bestehen.

Die erfolgreiche Bewerbung um die drei Netzkonzessionen ist auch zum Vorteil der Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Denn die Stadtwerke Neuburg arbeiten mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit versorgungsorientiert, jedoch nicht primär gewinnorientiert, wie es vielleicht ein anderer Bewerber um die Netze getan hätte. Ein weiterer Vorteil: Als regionaler Betreiber sind die Stadtwerke kompetenter Ansprechpartner vor Ort für Neuburgerinnen und Neuburger.

Ganz entscheidend ist aber auch die Versorgungssicherheit und die Reaktionszeit, wenn eben doch mal etwas passiert. Hier sind die Stadtwerke Neuburg an der Donau als lokaler Dienstleister vor Ort unschlagbar.

Trinkwasser-Chlorung wird schrittweise beendet: Ausstiegs-Strategie von Stadtwerken und Gesundheitsamt

Wir freuen uns, dass wir die schon länger andauernde Chlorung des Trinkwassers nach und nach einstellen können. Das ist die gute Nachricht, die unser Werkleiter Ernst Reng und unser Leitungsverantwortlicher Stephan Strehle als Ergebnis einer Besprechung mit dem Gesundheitsamt verkünden können. Grundlage für die Entscheidung war eine finale Beprobung an insgesamt 13 Stellen, zu der es jetzt aus dem Trinkwasserlabor einwandfreie Ergebnisse gab. 

Wir haben uns in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt ganz bewusst für eine stufenweise Reduzierung des Chlorgehalts entschieden“, erklärt Ernst Reng und ergänzt: „Bis Mitte März soll die Chlorung dann ganz eingestellt werden“. Während der Reduzierung und auch in den kommenden Monaten bleibt das engmaschige Monitoring bestehen. Darüber hinaus wurden die Probeentnahmestellen technisch und baulich verbessert.

Seit vergangenen Juli mussten wir auf Anweisung des Gesundheitsamtes Chlor beimengen, um dem Keim „Pseudomonas aeruginosa“ Herr zu werden. Seither gab es einen regen Austausch mit dem Gesundheitsamt sowie der Regierung von Oberbayern. „Uns war klar, dass ein zu früher Ausstieg mit großer Wahrscheinlichkeit zu Problemen geführt hätte“, erklärt Fachmann Stephan Strehle und fügt an: „Wir setzen ganz bewusst auf größtmögliche Sicherheit und den Umstand, dass die Beendigung in der kalten Jahreszeit am zielführendsten ist.“

Die letztliche Ursache für den Keimeintrag im insgesamt 345 Kilometer langen Leitungsnetz kann auch jetzt nicht verbindlich geklärt werden. Wissenswert ist in diesem Zusammenhang, dass rund die Hälfte aller deutschen Haushalte dauerhaft gechlortes Wasser erhalten. Unser erklärtes Ziel ist es jedoch, dauerhaft ohne Chlorzusatz auszukommen. 

Neuburger Wasser in bester Qualität

 Seit 1993 fördern wir aus der Karstquelle im Sehensander Forst in rund 230 Metern Tiefe Trinkwasser in hervorragender Qualität. Aus drei Einzelbrunnen werden pro Jahr rund zweieinhalb Millionen Kubikmeter Wasser entnommen und damit rund 29.000 Bürgerinnen und Bürger in Neuburg und Oberhausen versorgt. Alle Mineralien, die ein gutes Trinkwasser enthalten sollte, sind in der richtigen Menge enthalten. 

Es werden sowohl chemische als auch bakteriologische Parameter in engen Zeiträumen regelmäßig überprüft. Die bakteriologische Untersuchung findet in Neuburg alle 14 Tage statt. Hinzu kommen ständige baustellenbezogene Untersuchungen. Die Wasserqualität wird in Deutschland durch die sogenannte Trinkwasserverordnung (TrinkwV) geregelt. Das Trinkwasser ist vollkommen zurecht das am besten geschützte und am meisten überwachte Lebensmittel in Deutschland.

In den frühen Morgenstunden vom 23.01.2024 erreichte unseren Bereitschaftsdienst die Mitteilung über eine überflutete Straße im Bereich der Bahnhofstraße mit dem Verdacht auf einen Wasserrohrbruch.

Diese Meldung erfolgte durch die Freiwillige Feuerwehr Neuburg an den Störungsdienst der Stadtwerke Neuburg.

Unser Bereitschaftsdienst hat daraufhin umgehend reagiert und konnte nach Eintreffen an der Schadenstelle den Durchfluss im betroffenen Leitungsstück mittels zweier Erdarmaturen unterbrechen. Im Nachgang wurde die defekte PVC 200 Leitung mittels Bagger und Schaufel freigelegt. Aufgrund zahlreicher anderer Sparten (Strom, Gas, etc.) die in diesem Straßenbereich verlegt sind, war die Schadensbehebung sehr aufwendig – Handarbeit war nötig und hat die Arbeiten deutlich erschwert. Trotz dieser schwierigen Umstände ist es unseren Spezialisten sehr schnell gelungen die Schadensstelle zu lokalisieren und unverzüglich mit den Reparaturarbeiten zu beginnen.

Aktuell werden einige Meter der undichten PVC-Leitung ausgetauscht. Wir gehen davon aus, dass diese Arbeiten heute noch abgeschlossen werden können.

Aufgrund der vorliegenden Daten mutmaßen wir, dass ca. 1.000 m³ Wasser ausgetreten sind.

Hinsichtlich des aktuellen Schadensereignisses wird intern geprüft, ob der betroffene Leitungsabschnitt außerplanmäßig schon im Jahr 2024 ausgewechselt werden kann.

Wir bedanken uns bei den betroffenen Kunden für Ihr Verständnis und die Geduld bis zur vollständigen Wiederherstellung der Wasserversorgung.

Die Chlorung des Trinkwassernetzes läuft weiterhin nach Plan und wird bis auf Weiteres fortgeführt.

Wie bereits in den lokalen Medien kommuniziert, haben unsere Wassermeister – zusätzlich zu den Umbauten im Leitungsnetz – in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt sowie der Regierung von Oberbayern auch mehrere Messstellen baulich angepasst. Damit soll eine einheitliche Beprobung über das gesamte Trinkwassernetz sichergestellt werden.

Seit dem Jahreswechsel laufen die Proberoutinen unter den neuen technischen Gegebenheiten. Sollten die Probebefunde in den nächsten 4 Wochen negativ bleiben, werden wir in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt die Chlorung langsam zurückfahren. Bei weiter negativen Probeergebnissen sieht der Plan vor, bis Ende Februar die Chlorung ganz einzustellen.

Seit KW 28/Anfang Juli 2023 wird auf Anordnung des Gesundheitsamtes im Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen das Trinkwassernetz der Stadtwerke Neuburg an der Donau gechlort. Die Maßnahme wurde notwendig, weil der Keim „Pseudomonas aeruginosa“ (an zwei Stellen) im Trinkwasser festgestellt wurde.

Am 15.11.2023 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Stadtwerke Neuburg an der Donau, des Gesundheitsamtes im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und der Regierung von Oberbayern (Sachgebiet Gesundheit/Wasserhygiene) um den aktuellen Sachstand zum Thema Belastung des Neuburger Trinkwassers mit dem Keim „Pseudomonas aeruginosa“ zu diskutieren. Eine Regierungsvertreterin bestätigte, dass eine endgültige Beseitigung des Keims durch eine Dauerchlorung des Trinkwassernetzes nur sehr schwer zu bewerkstelligen ist. Dem stimmte auch ein teilnehmender Fachingenieur zu, der im Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) seit über 15 Jahren für Wasserhygiene zuständig ist und demnach langjährige Erfahrung mit bayernweit auftretenden Trinkwasserproblemen hat.

Das führte bei allen Gesprächsteilnehmern zu der Erkenntnis, dass alternative Wege gefunden werden müssen, um die Chlorungsmaßnahme beenden zu können. Am runden Tisch wurden verschiedene Varianten an Maßnahmen mit dem Ergebnis diskutiert, dass die Stadtwerke noch einige kleinere Umbauten im Wassernetz vornehmen werden. Wenn nach einer angemessenen Zeit der Erfolg der Maßnahmen, nämlich die absolute Zuverlässigkeit der Probenergebnisse, sichergestellt ist, wird mit dem Gesundheitsamt im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ein weiterer Gesprächstermin stattfinden, um über den Ausstieg aus der Chlorungsmaßnahme zu sprechen. Das Ziel ist, dass diese Gespräche im Januar stattfinden sollen.

Die Chlorung des Trinkwassernetzes läuft weiterhin nach Plan und wird bis auf Weiteres fortgeführt.

Ein Leitungsabschnitt, in dem es des Öfteren zu Problemen kam, wurde in den vergangenen Wochen umgebaut, um dort die Durchflussgeschwindigkeit zu erhöhen. Mit Umbaumaßnahmen wurde schon im vergangenen Jahr an verschiedenen Stellen im Leitungsnetz begonnen, diese Maßnahmen werden auch weiterhin durchgeführt. Die Stadtwerke Neuburg an der Donau sind zu jeder Zeit in engen Kontakt mit dem Gesundheitsamt im Landratsamt im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Aktuell auch mit der Regierung von Oberbayern, dort mit dem Sachgebiet Gesundheit/Wasserhygiene.

Das Trinkwassernetz der Stadtwerke Neuburg wird weiterhin regelmäßig beprobt, bei den die festgestellten Chlorwerte entsprechen konstant den geforderten gesetzlichen Vorgaben im Rahmen der Trinkwasserverordnung.

Die Entscheidung, ob und wann die Chlorung eingestellt werden kann, obliegt dem Gesundheitsamt im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen.

Ein wichtiger Hinweis in eigener Sache: Wir erinnern Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Neuburg an der Donau daran, dass die Verantwortung der Wasserversorger mit dem Übergabepunkt des Leitungswassers endet. Dieser befindet sich in aller Regel an dem Wasserzähler. Ab hier haftet der Hauseigentümer für die Qualität des Trinkwassers. Alte Leitungen, Totleitungen oder auch mangelnde Wartung und Instandhaltung können die Wasserqualität gefährden. Experten empfehlen daher, das Wasser, das schlussendlich aus dem Hahn fließt, auf Schwermetalle und Bakterien kontrollieren zu lassen. Auch das regelmäßige Spülen von wenig oder nicht mehr gebrauchten Leitungen wird empfohlen.

Die Chlorung des Trinkwassernetzes läuft weiterhin nach Plan mit anhaltend negativen Befunden. Auf Anordnung und in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt im Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen wird die Chlorung bis auf Weiteres durchgeführt. Es werden Gespräche mit den Fachstellen in der Regierung von Oberbayern geführt, um eine nachhaltige Lösung der Problematik zu finden.

Die bei den regelmäßig durchgeführten Beprobungen festgestellten Chlorwerte entsprechen konstant den geforderten gesetzlichen Vorgaben im Rahmen der Trinkwasserverordnung. Auch die in Bezug auf den Keim „Pseudomonas aeruginosa“ durchgeführten Beprobungen sind konstant ohne Befund.

Im November 2021 mussten die Stadtwerke Neuburg an der Donau eine bittere Erfahrung machen, als nach einwandfreien Testergebnissen eine mehrmonatige Chlorungsmaßnahme beendet wurde und der Keim kurze Zeit später trotzdem wieder auftrat. Deshalb sind die Stadtwerke Neuburg und das Gesundheitsamt im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen diesmal besonders vorsichtig, damit ein Wiederauftauchen des Keims möglichst verhindert werden kann.

Die Stadtwerke Neuburg überprüfen das gesamte Trinkwassernetz fortlaufend auf Teilstücke im Netz, die möglicherweise nicht permanent und ausreichend mit Wasser durchspült werden, sogenannte Stagnationsleitungen. Die Stadtwerke richten ihr Augenmerk darauf, Stagnationsleitungen zu vermeiden und zurück zubauen, wenn möglich werden diese Teilstücke im Netz abgetrennt und stillgelegt.

Bei Ballersdorf: dort befindet sich ein Endpunkt des Trinkwassernetzes und eine Messstelle, bei der regelmäßige Beprobungen durchgeführt werden. An dieser Messstelle wurde Anfang Juli eine nur geringfügige Verunreinigung mit dem Keim Pseudomonas aeruginosa“ festgestellt. Um eine permanente Durchströmung des Leitungsendpunktes sicherzustellen, wurde dort ein Teilstück außer Betrieb genommen, die Leitung in eine Stichleitung umgewandelt.

Seit KW 28/Anfang Juli 2023 wird auf Anordnung des Gesundheitsamtes im Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen das Trinkwassernetz der Stadtwerke Neuburg an der Donau gechlort. Die Maßnahme wurde notwendig, weil der Keim „Pseudomonas aeruginosa“ (an zwei Stellen) im Trinkwasser festgestellt wurde. Die Chlorung des Trinkwassernetzes läuft derzeit nach Plan und wird bis auf Weiteres fortgeführt. Die Entscheidung, ob und wann die Chlorung eingestellt werden kann, obliegt dem Gesundheitsamt im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen.

Die andauernde Chlorung des Trinkwassernetzes der Stadtwerke Neuburg an der Donau wird deshalb durchgeführt, weil der nachgewiesene Kaltwasserkeim „Pseudomonas aeruginosa“ sehr widerstandsfähig ist. Der Keim kann sich in Rohren und Leitungen in einem sogenannten „Biofilm“ einnisten und verkapseln und damit in einem ungünstigen Fall auch eine längere Chlorung des Trinkwassers überstehen. Risikostellen im Netz sind hier Bereiche, wo aufgrund geringer Verbrauchsmengen die Leitungen nur schwach durchflossen werden und damit auch nur geringe Mengen Chlor in diese Leitungsabschnitte gelangen. Die Stadtwerke Neuburg sind laufend dabei solche Leitungsabschnitte zu identifizieren und – so weit technisch und wirtschaftlich sinnvoll – umzubauen.

Am Freitag, den 7. Juli 2023, informierte das Trinkwasserlabor Ingolstadt die Stadtwerke Neuburg an der Donau über das Ergebnis einer Beprobung des Trinkwassernetzes der Stadtwerke Neuburg an der Donau. Bei der Beprobung wurde ein geringfügiger Nachweis eines Trinkwasserkeimes festgestellt.

Im Nachgang der letztmaligen Chlormaßnahme waren sich Gesundheitsamt und Stadtwerke einig, sensibilisiert die Beprobung des Neuburger Trinkwassernetzes fortzuführen und jederzeit durch technische Vorkehrungen einsatzbereit zu sein. Im Rahmen der engmaschigen Trinkwasserbeprobung im Leitungsnetz der Neuburger Stadtwerke wurden an zwei von 14 Probeentnahmestellen geringfügige Konzentrationen des Keims der Gattung „Pseudomonas aeruginosa“ nachgewiesen. Die Stadtwerke Neuburg haben daraufhin in Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Neuburg-Schrobenhausen und der Regierung von Oberbayern eine umgehende Impuls-Chlorung des Leitungsnetzes eingeleitet, um eine rasche Chlorung des gesamten Leitungsnetzes zu gewährleisten. Aufgrund der vorhandenen Infrastruktur sowie den Erfahrungswerten aus den beiden zurückliegenden Chlorungsmaßnahmen, die ebenfalls aufgrund von Pseudomonas-Keimen durchgeführt wurden, ist ein rascher Chlorungsaufbau im Trinkwassernetz möglich.

Betroffen ist das gesamte Trinkwassernetz der Stadtwerke Neuburg inklusive der Gemeinde Oberhausen.

Ausgenommen sind Teile von Heinrichsheim, gesamt Fleischnershausen, Zell, Bruck, Maxweiler, Marienheim und Rödenhof, Bittenbrunn mit den Ortsteilen Bittenbrunn, Laisacker und Gietlhausen, ebenso der Ortsteil Bergen. Im Ortsteil Joshofen sind die Bürgerinnen und Bürger betroffen, die ihr Wasser von den Stadtwerken Neuburg beziehen, in Ballersdorf ist nur ein Straßenzug betroffen.

Sollten Sie unsicher sein, ob Sie von der Chlorierungsmaßnahme betroffen sind oder nicht, finden Sie hier einen Übersichtsplan der betroffenen Straßenzüge (rot markiert).

Damit die Chlorierung auch in den Haushaltsanschlüssen der Gebäude noch schneller verteilt wird, ist es von Vorteil, wenn Sie Ihre Wasserhähne anfangs ein bis zwei Minuten laufen lassen. Ansonsten ist für Sie nichts weiter zu veranlassen.