TRINKWASSER- VERSORGUNG

Trinkwasserversorgung

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TRINKWASSER- SCHUTZGEBIETE

Vier Gewinnungsgebiete

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STRUKTURDATEN

Rohrleitungsnetze, Tiefbrunnen, Hochbehälter und Pumpwerke

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WASSERQUALITÄT

Qualität und Analyse

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ENERGIEEFFIZIENZ

Bei der Trinkwasserversorgung

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Wassernetz

Das Wasserleitungsnetz der Stadtwerke Neuburg an der Donau hat eine Länge von ca. 346,4 km und teilt sich in zwei Versorgungszonen – das Versorgungsgebiet der großen Kreisstadt Neuburg an der Donau und der Gemeinde Oberhausen (außer den Ortsteilen Marienheim, Fleischnershausen, Heinrichsheim, Zell, Bruck und Maxweiler) mit dem Brunnen Sehensand und dem Hochbehälter Donauwörther Straße und dem Versorgungsgebiet Bittenbrunn (außer dem Ortsteil Bergen) mit dem Brunnen Bittenbrunn und dem Hochbehälter Gietlhausen – auf. Über die drei ca. 230 Meter tiefen Brunnen in Sehensand wird mit ca. 2,2 Mio. m³ Wasser pro Jahr der größte Teil des Neuburger Trinkwassers befördert. In Bittenbrunn wird im Jahr ca. 80.000 m³ Wasser befördert. Das Neuburger Trinkwasser hat eine „hervorragende“ Qualität, da es keine Pestizide, Hormone oder PFC aufweist und eine zusätzliche Chlorierung nicht erforderlich ist. Somit kann es ohne Problem als Babynahrung verwendet werden.

Stephan Strehle (Leitung Gas-, Wasser-, Wärmenetze)

Trinkwasserversorgung Neuburg

Die Stadtwerke Neuburg an der Donau besitzen die in den Strukturdaten aufgeführten Brunnen, die sich in den Gewinnungsgebieten (bzw. Wasserschutzgebieten) Sehensand, Bittenbrunn, am Brandl und Beuthmühle befinden. Derzeitig wird nur in Sehensand und Bittenbrunn Wasser entnommen. Der Brunnen 2 des Wasserwerks „Am Brandl“ wird als Notbrunnen vorgehalten und die Brunnen Beuthmühle I und II besitzen derzeit keine betriebsfähigen Zubringerleitungen und sind daher kurzfristig nicht als Notbrunnen einsetzbar.

Im Wasserwerk Sehensand wird eine (zweistraßige) Aufbereitung betrieben, in der eine Belüftung und Enteisung- und Entmanganung durchgeführt wird. In Bittenbrunn findet dagegen nur noch eine geringe Belüftung statt.

In das Versorgungsnetz sind zusätzlich zwei Hochbehälter eingebunden, die als Wasserspeicherreservoir dienen und somit Trink- und Löschwasser bereithalten bzw. zwischenspeichern. Zum einen der Hochbehälter Donauwörther Straße (2×4000 m³), der über das Wasserwerk Sehensand befüllt wird und zum anderen der Hochbehälter Gietlhausen (2×125 m³), der über den Brunnen Bittenbrunn befüllt wird.

Das Leitungsnetz der Stadtwerke Neuburg an der Donau umfasst ca. 219 km Haupt- und Zubringerleitungen, sowie ca. 128 km Hausanschlussleitungen. Es teilt sich dabei in zwei Versorgungszonen, die durch Schieber getrennt sind: Das Versorgungsgebiet Bittenbrunn mit dem Brunnen Bittenbrunn und Hochbehälter Gietlhausen, sowie das Versorgungsgebiet Neuburg, das genauso wie das hieran angeschlossene Gebiet der Gemeinde Oberhausen über die Brunnen Sehensand und den Hochbehälter Donauwörther Straße versorgt wird.

Zu benachbarten Wasserversorgern bestehen drei Notverbünde. Im Normalbetrieb sind die Versorgungsnetze getrennt. Um Stagnationen in den Verbundleitungen zu verhindern, werden jedoch einige Haushalte durch die benachbarten Wasserversorger oder durch die Stadtwerke Neuburg an der Donau im jeweils anderen Versorgungsgebiet versorgt.

Trinkwasserschutzgebiete

Die Wasserversorgung Stadtwerke Neuburg an der Donau bestehen aus vier Gewinnungsgebieten. Von diesen werden momentan nur zwei (Sehensand und Bittenbrunn) für die öffentliche Wasserversorgung genutzt. Die anderen beiden (Am Brandl und Beutmühle) liefern zurzeit kein Wasser ins Netz. Allerdings sind die Schutzgebiete nach wie vor gültig.

Das Versorgungsgebiet umfasst das Stadtgebiet der großen Kreisstadt Neuburg an der Donau (außer den Ortsteilen Marienheim, Fleischnershausen, Heinrichsheim, Zell, Bruck, Maxweiler und Bergen) und das Gebiet der Gemeinde Oberhausen.

Der Hauptteil des Neuburger Trinkwassers kommt aus der Karstquelle im Sehensander Forst. Über die drei ca. 230 Meter tiefen Brunnen XI, XII und XIII werden ca. 2,2 Mio. m³ Wasser pro Jahr gefördert. Die zweite Wasserversorgungsanlage, die ins Netz fördert, ist der Brunnen Bittenbrunn. Die Wasserversorgung Bittenbrunn ist deutlich kleiner. Hier werden im Jahr ca. 80.000 m³ Wasser gefördert. Von hier aus werden die Ortsteile Bittenbrunn, Laisacker, Gietlhausen und ein Teil der Mohnheimerstraße versorgt.

Strukturdaten

Rohrleitungsnetze

Leitungsnetz: 346,4 km
Zubringerleitungen: 1,4 km
Hauptleitungen: 217 km
Hausanschlussleitungen: 128 km
Wasserversorgung Sehensand
Brunnen in Betrieb Tiefe Förderleistung
Sehensand Tiefbrunnen 11 ja 204 m 80 l/s 288 m³/h
Sehensand Tiefbrunnen 12 ja 220 m 80 l/s 288 m³/h
Sehensand Tiefbrunnen 13 ja 220 m 40 l/s 144 m³/h
Bittenbrunn Brunnen Bittenbrunn ja 77 m 10 l/s 36 m³/h
Beuthmühle Beuthmühle 1 nein 65 m 8,33 l/s 30 m³/h
Beuthmühle Beuthmühle 2 nein 65 m 10 l/s 36 m³/h
Am Brandl Tiefbrunnen 1 nein 78 m 26,39 l/s 95 m³/h
Am Brandl Tiefbrunnen 2 nein 176 m 105 l/s 378 m³/h

Hochbehälter

Hochbehälter Fassungsvermögen
Donauwörther Straße 8000 m³
Gietlhausen 250 m³

Pumpwerke

Pumpwerke Förderleistung
Druckerhöhung Ried 2×3,7 l/s 2×13,3 m³/h
Druckerhöhung Oberhausen 4×8,3 l/s 4×30 m³/h
Druckerhöhung Kreuzberg 2×4,17 l/s 2×15 m³/h
Druckerhöhung Gerhard Hauptmann Staße 2×3,61 l/s 2×13 m³/h

Wasserqualität

Das Neuburger Trinkwasser ist von herausragender Qualität. Alle Mineralien, die ein gutes Trinkwasser enthalten sollte, sind in der richtigen Menge enthalten. Die Wasserqualität wird in Deutschland durch die Trinkwasserverordnung (TinkwV) geregelt. Man bleibt immer auf dem neusten Stand der Technik, was wissenschaftliche Erkenntnisse und Analysemethoden betrifft. Damit ist das Trinkwasser das am besten geschützte und am meisten überwachte Lebensmittel in Deutschland.

Es werden sowohl chemische als auch bakteriologische Parameter in engen Zeiträumen regelmäßig überprüft. Die bakteriologische Untersuchung findet in Neuburg an der Donau jede Woche statt. Chemische Untersuchungen gibt es zurzeit dreimal pro Jahr. Die Wasserproben werden in einem speziell zugelassenen Trinkwasserlabor untersucht. Durch diese lückenlose Überprüfung kann auch eine gleichbleibend hervorragende Qualität bestätigt werden. Die weniger erwünschten Stoffe sind nicht enthalten. Daher ist auch, abgesehen von einer Anreicherung mit Sauerstoff und einer Enteisung, keine Aufbereitung nötig. Das Neuburger Wasser enthält kaum Nitrat, ist natriumarm und kann daher auch als Babynahrung empfohlen werden.

Wasseranalyse

Die Qualität unseres Wasserreservoirs kann als “hervorragend” bezeichnet werden. Das Wasser weist keine Pestizide, Hormone oder PFC auf. Auch eine zusätzliche Chlorierung ist nicht erforderlich. Das Neuburger Wasser unterschreitet alle Grenzwerte deutlich. Es ist so sauber, dass es in Trinkwasserqualität für Babynahrung empfohlen wird. Und dazu schmeckt es noch hervorragend!

Beste Qualität ist gewährleistet:

Gesamthärte dH ca. 19,6 – 19,9
Leitfähigkeit (25°) µS/cm ca. 630 – 640
ph-Wert ca. 7,3 – 7,4
Nitrat mg/l ca. 1,0
Sauerstoff mg/l ca. 5,9 – 7,9
Fäkalcoli und Coliforme nicht nachweisbar
Koloniezahl/ml nicht nachweisbar
Pflanzenschutzmittel nicht nachweisbar

Energieeffizienz bei den Stadtwerken Neuburg an der Donau

Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Sie decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der Nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.

Weitere Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative erhalten Sie auf der Homepage des Bundesumweltministeriums und des Projektträgers Jülich.

Wasserwerk rüstet sich für Energiewende

Das Bundesumweltministerium fördert mit der Nationalen Klimaschutzinitiative ebenfalls die Entwicklung von Ideen zur Steigerung der Energieeffizienz und Energieeinsparung in der Trinkwasserversorgung. Auch die Stadtwerke Neuburg an der Donau haben sich erfolgreich um die Aufnahme in das Förderprogramm beworben. Mit Unterstützung des Bundesministeriums rüstet sich die kommunale Trinkwasserversorgung für die Energiewende. So wird das Wasserwerk mit fachkundiger Unterstützung ein Konzept zur Verbesserung der Energieeffizienz in der Wasserversorgung erstellen. Das Konzept soll als strategische Planungs- und Entscheidungshilfe dienen, um zu zeigen, wie mittels klimafreundlicher Maßnahmen Treibhausgase und Energieverbräuche nachhaltig reduziert werden können. Neben der Bestandsanalyse und der Erstellung einer Energie- und Co2-Bilanz gehört auch die Ausarbeitung eines Maßnahmenkatalogs zu den Inhalten des Förderprogramms.

Obwohl die Trinkwasserversorgung zu den klimafreundlichsten Branchen zählt, konnten durch die Teilnahme an der Förderinitiative weitere Energieeinsparpotenziale identifiziert werden. Mit folgenden Maßnahmen wird der Energiebedarf der Stadtwerke Neuburg an der Donau mittelfristig um 15 % bis 20 % reduziert werden:

  • Verbesserung der Pumpsteuerung und damit Betriebsoptimierung im Sinne des Klimaschutzes
  • Umverteilung der geförderten Wassermenge auf die energetisch effizientesten Pumpen

Überblick über das Vorhaben:

  • Titel: Klimaschutz-Teilkonzept „Klimafreundliche Trinkwasserversorgung der Stadtwerke Neuburg a. d. Donau”
  • Laufzeit: 01.12.2017 – 30.11.2018
  • Beteiligte Partner: Schneider-Leibner Ingenieurgesellschaft mbH
  • Förderkennzeichen: 03K07127
  • Gesamtvolumen: 47.040,00 Euro (davon 50 %-ige Förderung durch das Bundesumweltministerium)

Gesetze / Verordnungen

Installateure & VIUs

Wasser ist ein Lebensmittel und wird im öffentlichen Bereich, dem Zuständigkeitsbereich der Stadtwerke Neuburg an der Donau, lückenlos überwacht. Damit in Ihrer eigenen Hausinstallation keine Beeinträchtigungen auftreten, dürfen nur Fachfirmen hausinterne Wasserleitungen bauen und warten. Diese Firmen müssen im Installateurverzeichnis eines Wasserversorgers eingetragen sein.

Hier finden Sie die Firmen, die im Installateuerverzeichnis Wasser der Stadtwerke Neuburg an der Donau eingetragen sind.

Netzanschluss

Der Wasserhausanschluss liegt laut Satzung komplett bis zum Wasserzähler im Verantwortungsbereich der Stadtwerke Neuburg an der Donau. Er wird von den Stadtwerken erstellt und gegebenenfalls auch geändert.

Bitte senden Sie uns den vollständig ausgefüllten Netzanschlussantrag für einen Wasseranschluss per Mail, Fax oder Post. Unser Technische Kundenservice meldet sich anschließend mit einem individuellen Angebot bei Ihnen. Die Abrechnung des Anschlusses erfolgt nach der gültigen Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabe der Stadt Neuburg an der Donau.

Bitte beachten Sie immer die aktuell gültigen Technischen Richtlinien Hausanschlüsse der Stadtwerke Neuburg an der Donau.

Die aktuell gültige Preisliste für Tätigkeiten der technischen Abteilungen finden sie hier.